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Anfang Oktober wurde für die rund 740 nichtärztlichen Beschäftigten nach zähen und langwierigen Tarifverhandlungen eine Einigung erzielt. Demnach erhalten die nichtärztlichen Mitarbeiter der Elbe-Elster Klinikum GmbH in diesem und nächstem Jahr eine lineare Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent. Ab 1. August gibt es rückwirkend vier Prozent mehr Lohn, der dabei mindestens um 100 Euro steigt. Zum 1. September 2022 wird dann noch einmal um 2,5 Prozent erhöht.

Von der Tarifeinigung profitieren auch die Auszubildenden im Elbe-Elster Klinikum, denn die Ausbildungsvergütung wurde ebenfalls erhöht. Außerdem werden Azubis nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung bei betrieblichem Bedarf unmittelbar nach der Ausbildung in ein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis übernommen. Des Weiteren wurde eine Pflegezulage für alle bettenführenden Bereiche sowie für die Pflegebeschäftigten im OP, in der Anästhesie und in der Notaufnahme beschlossen. Diese Zulage beträgt im ersten Jahr 70 Euro und steigt ab 1. September 2022 auf 120 Euro. Darüber hinaus wurden der Nachtzuschlag sowie die Intensiv- und Wechselschichtzulagen erhöht. Nach der Tarifeinigung wurde durch die Tarifkommission die Pflegezulage auch für Hebammen angefragt und durch die Geschäftsführung gewährt.

Die Tarifeinigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Klinikum-Aufsichtsrates und des Bundesvorstandes von ver.di. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Mai 2023.

Epilepsie kann Menschen in jedem Alter und allen sozialen Schichten treffen. Darauf weist die Neurologin Dr. Vivien Homberg anlässlich des Tages der Epilepsie am 5. Oktober hin. „Es gibt zwar typische Erkrankungsgipfel bereits im Kindes- und Jugendalter, aber auch im hohen Erwachsenenalter treten Epilepsien gehäuft auf. Jeder Mensch kann daran erkranken, entweder mit einem einmaligen Anfall oder aber im Sinne einer chronischen Krankheit“, erklärt Dr. Vivien Homberg, Fachärztin für Neurologie am Elbe-Elster Klinikum. Die Ärztin ist seit Anfang des Jahres sowohl im Klinikum als auch im MVZ Elsterwerda zur ambulanten Versorgung der Patienten tätig.

Die Symptome von Epilepsie treten in unterschiedlichem Ausmaß auf, je nachdem welcher Teil des Gehirns Ursprung der Anfälle ist. Das kann beispielsweise nur ein kurzes Zucken des kleinen Fingers sein, welches sich immer wieder gleichförmig wiederholt oder es treten die bekannten Anfällen mit einer Versteifung aller Muskeln und dem Bewusstseinsverlust des Patienten auf. Epilepsie ließe sich insgesamt recht gut behandeln. „In den meisten Fällen werden die Patienten medikamentös eingestellt, sodass wieder ein normales Leben möglich ist“, so die Fachärztin.

Dr. Vivien Homberg war vor dem Wechsel in das Elbe-Elster Klinikum Chefärztin der Neurologie in der Zentralklinik Bad Berka. Dort leitete sie eine seitens der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) zertifizierte Ermächtigungsambulanz für Epilepsie. Bereits seit 2005 ist die in Tübingen studierte Ärztin Fachärztin für Neurologie. Zum Behandlungsfeld von Epilepsie-Patienten gehört auch die sozialmedizinische Betreuung. Dr. Homberg berät die Betroffenen im Zusammenhang mit Kinderwunsch, Schwangerschaft und klärt auch sämtliche berufliche Fragestellungen sowie das Thema Fahrtauglichkeit bei Epilepsie.

In der Sprechstunde im Elbe-Elster MVZ in Elsterwerda steht Dr. Homberg nicht nur Patienten mit Epilepsie zur Seite. Auch die Behandlung anderer neurologischer Krankheitsbilder wie Demenz, Parkinson, Multiple Sklerose oder die Weiterbetreuung von Patienten mit Schlaganfällen gehören in das Leistungsspektrum der Praxis. Eine Überweisung durch den Hausarzt ist ausreichend, um die Fachsprechstunden der Neurologie im Elbe-Elster MVZ aufzusuchen. Die Praxis ist telefonisch unter 03533 603-400 zu erreichen.

Die ersten Medizinstudierenden, die im April 2015 in ihr Studium an der Medizinischen Hochschule Brandenburg „Theodor Fontane“ (MHB) gestartet sind, haben es nun erfolgreich abgeschlossen. Ende August fand die feierliche Verabschiedung des ersten Jahrganges statt. Sie sind damit auch die ersten, jemals im Land Brandenburg ausgebildeten Ärzte. Unter den Absolventen ist auch Maria Bührig, die erste Studentin, die ein Stipendium des Elbe-Elster Klinikums sowie des Landkreises Elbe-Elster für das Medizinstudium an der MHB erhielt.

Die junge Ärztin hat inzwischen ihre Tätigkeit als Assistenzärztin in der Inneren Medizin im Krankenhaus Herzberg aufgenommen. „Für mich ist es keine Pflicht hier zu arbeiten, sondern eine große Freude. Ich habe bereits Praktika und das Praktische Jahr in Herzberg absolviert und fühle mich hier fast schon zu Hause“, schmunzelt die gebürtige Eisenhüttenstädterin, deren Heimat jetzt der Spreewald ist. „Ich bin sehr froh, dass ich meine komplette Facharztausbildung in Herzberg absolvieren kann. Damit hat man eine gewisse Planungssicherheit. Durch meine Erfahrungen weiß ich außerdem, dass die Ausbildung hier auf einem sehr hohen Niveau erfolgt“, freut sich die 33-Jährige auf die kommende Zeit. In sechs Jahren möchte sie die Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie abgeschlossen haben. Wer weiß, vielleicht wird dann Maria Bührig die erste Fachärztin, die nicht nur in Brandenburg aufgewachsen ist und studiert hat, sondern auch nach der Facharztausbildung hier lebt und arbeitet.  

Mit 59 Kindern, die im Juli im Kreißsaal in Herzberg das Licht der Welt erblickten, war der Monat der bisher geburtenstärkste in diesem Jahr in der Geburtshilfe im Elbe-Elster Klinikum. 31 Mädchen und 28 Jungen wurden im Juli entbunden. An drei Tagen kamen sogar fünf Kinder zur Welt. Das ist eine große Herausforderung für die Herzberger Geburtenstation und das Hebammenteam um die leitende Hebamme Veronika Jeschke. „Fünf Entbindungen innerhalb von drei Tagen haben wir nicht allzu oft, aber mit unserer Erfahrung und dem eingespielten Team ermöglichen wir den werdenden Müttern dennoch eine bestmögliche Betreuung“, erzählt Hebamme Jeschke.

Es gebe jedes Jahr einen Monat, der besonders heraussticht und in dem viele Kinder geboren werden, weiß die erfahrene Hebamme. Der bisher geburtenschwächste Monat in diesem Jahr war der Mai mit 30 Kindern. Sonst sei dieser Monat eher ein Kandidat für viele Geburten, in diesem Jahr war es anders. Durchschnittlich werden in der Herzberger Geburtshilfe 43 Kinder pro Monat geboren.

Coronabedingte Einschränkungen gibt es in den Kreißsälen des Elbe-Elster Klinikums kaum noch. Lediglich die Informationsabende für werdende Eltern finden derzeit noch nicht statt. Dafür können unter der Telefonnummer 03535 491-871 individuell Termine zur Kreißsaalbesichtigung vereinbart werden. „Die regelmäßigen Untersuchungen während der Schwangerschaft und die Geburtsplanung etwa drei Wochen vor dem errechneten Termin finden wie immer statt“, sagt Veronika Jeschke. Wichtig sei das Beachten der 3G-Regel, wonach Besucher im Klinikum getestet, geimpft oder genesen sein müssen. Für den Kreißsaal erhalten die Schwangeren und die eventuelle Begleitperson einen Corona-Test vor Ort. „Wir merken aber auch, dass immer mehr werdende Papas geimpft sind“, stellt die Hebamme fest.

Seit dem 1. April ist Dr. med. Ralf Walper Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Elbe-Elster Klinikum in Finsterwalde. Er übernimmt die Nachfolge von Dr. med. Karsten Suhr, der sich Ende April in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Der Mediziner, der zuvor als ärztlicher Geschäftsführer in der Fachklinik Waldeck in Schwaan tätig war, ist Facharzt für Anästhesiologie mit zusätzlichen Qualifikationen in der Palliativ-, Notfall-, Schmerz-  und Intensivmedizin sowie im ärztlichen Qualitätsmanagement.

Sein Medizinstudium schloss der neue Chefarzt an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg ab. Zusätzlich besitzt er abgeschlossene Masterstudiengänge im Gesundheitsmanagement an der TU Kaiserslautern, im Medizinrecht an der Dresden International University und in Business Administration an der TU Dresden. Nach seinem Studium arbeitete Ralf Walper vorerst weiter an der Universität in Halle-Wittenberg am Lehrstuhl für kardiologische Intensivmedizin, bevor er später in verschiedenen Kliniken tätig war. Unter anderem arbeitete er als Oberarzt im städtischen Klinikum in Dresden und später als Chefarzt am Klinikum Rodewisch im Vogtlandkreis.

Als einer der ersten Ärzte in Brandenburg erlangte er kürzlich die Zusatzbezeichnung „Klinische Akut- und Notfallmedizin“, die in den kommenden Jahren für leitende Ärzte in Notaufnahmen unerlässlich wird. Damit erfüllt das Elbe-Elster Klinikum bereits die ersten Voraussetzungen für die kommende Reform der Notfallversorgung und die damit verbundenen Neustrukturierungen der Notaufnahmen.

Neben den Qualifikationen als Transfusionsbeauftragter und Experte im zielgerichteten Einsatz von Antibiotika (Antibiotic Stewardship) liegt der weitere Schwerpunkt des Anästhesisten in der Schmerztherapie. Die Ausbildung in diesem Bereich erlangte er am Klinikum Saarbrücken. Die Schmerzambulanz des Finsterwalder Krankenhauses wurde durch den ehemaligen Chefarzt Dr. med. Karsten Suhr aufgebaut. Seit dem 1. Juli haben Oberärztin Sandra Stolpe und Ralf Walper die Nachfolge übernommen. Dort möchte sich der Chefarzt speziell der Tumorschmerztherapie zuwenden.

Neben seinem Engagement im klinischen Bereich, ist Ralf Walper auch in den Landesärztekammern aktiv. In Sachsen war er stellvertretendes Mitglied der Ethikkommission und im Ausschuss für Berufsrecht. In Brandenburg ist er ab Juli als Gutachter in der Schlichtungsstelle der Landesärztekammer tätig. In seiner Freizeit pendelt der Intensivmediziner regelmäßig zwischen Finsterwalde, Dresden und München. Aktuell lebt er in Dresden. Wenn es die begrenzte Zeit zulässt, geht er dort seinem Hobby, dem Rennrad fahren, nach.

Das Elbe‐Elster Klinikum passt an den drei Standorten Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg seine Besuchsregeln an die aktuellen Pandemieentwicklungen an.

Ab sofort sind Besuche für alle Non-Covid-Patienten wieder erlaubt. Die Besucher müssen entweder ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist, einen Genesungsnachweis oder den vollständigen Impfnachweis vorlegen. Hierbei muss die Zweitimpfung länger als 14 Tage her sein, damit der Impfschutz vollständig gegeben ist.

Zum weiteren Schutz der Patienten und Mitarbeiter des Klinikums ist das Tragen einer FFP2-Maske für alle Besucher verpflichtend. Zusätzlich werden die Kontaktdaten aller Besucher erfasst. Dafür melden sich die Besucher an der Rezeption des jeweiligen Klinikstandortes. Im Zuge der Kontaktdatenerfassung erfolgt die Kontrolle der Testergebnisse, Impf- oder Genesungsnachweise. Besucher, die keines der drei Kriterien erfüllen können, dürfen die Krankenhäuser nicht betreten.

Am Standort Finsterwalde befinden sich zusätzlich Corona-Patienten. Auf dieser Station sind keine Besuche erlaubt.

Nach 26 Jahren im Elbe-Elster Klinikum verabschiedete sich der Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Finsterwalde, Dr. med. Karsten Suhr, Ende April in den wohlverdienten Ruhestand.

Seit 1995 war er als Chefarzt am Klinikum in Finsterwalde tätig und hat dort die Schmerzambulanz aufgebaut. Diese ist häufiger Anlaufpunkt für Patienten der Region, die unter verschiedensten Schmerzproblemen leiden. Über viele Jahre war in der Schmerzambulanz ein sehr großer Patientenzustrom zu spüren. Dr. Karsten Suhr war sowohl bei den Patienten als auch bei seinen Kollegen sehr beliebt. Die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Chefarzt basierte immer auf einer sehr konstruktiven und respektvollen Art und Weise. Seine positive Kommunikation auch in stressigen Momenten, der Einsatz für seine Abteilung und darüber hinaus sowie der ehrliche und offene Umgang mit den Kollegen ließen ihn zu einem sehr geschätzten Arzt im Elbe-Elster Klinikum werden.
 
Dr. Karsten Suhr verlässt das Klinikum sprichwörtlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen kann er sich in seinem Ruhestand nun neuen Dingen widmen, zum anderen wird er seine zweite Wahlheimat Finsterwalde vermissen, möchte sie jedoch des Öfteren besuchen. Von nun an ist der einstige Chefarzt wieder in seiner niedersächsischen Heimat Salzgitter zu Hause.
 
Dr. Ralf Walper hat die chefärztliche Leitung der Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Finsterwalde übernommen. Gemeinsam mit Oberärztin Sandra Stolpe soll zudem die Versorgung der Patienten in der Schmerzambulanz weiterhin gesichert werden.

Die ersten Arbeitswochen und -monate verlangten von Marcus Birkmeier viel ab und standen ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Seit Oktober vergangenen Jahres ist er Chefarzt der Anästhesie/Intensivmedizin im Krankenhaus Elsterwerda. Zuvor war der 52-Jährige vier Jahre leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesie, Schmerztherapie, Intensiv- und Rettungsmedizin im Klinikum Niederlausitz in Senftenberg.

Der aus Wiesbaden stammende Mediziner absolvierte zunächst nach dem Abitur den Zivildienst mit integrierter Berufsausbildung zum Rettungssanitäter beim Deutschen Roten Kreuz. Daran anschließend folgte die Weiterbildung zum Rettungsassistenten. Die Notfallmedizin soll ihn auch weiterhin in seinem beruflichen Wirken begleiten und ist heute ein Tätigkeitsschwerpunkt des Arztes. Seit 2012 ist Marcus Birkmeier neben seiner klinischen Tätigkeit im boden- und luftgebundenen Rettungsdienst als Notarzt aktiv und hierbei seit 2016 Notarzt auf den Rettungshubschraubern Christoph 33 und 71 in Senftenberg.

Das Medizinstudium absolvierte er an den Universitäten in Rostock und Ulm. „Ich wollte gern am Wasser leben“, begründet er seine Entscheidung für den Wechsel innerhalb des Studiums. Von Ulm geht es zur Facharztausbildung nach Sachsen-Anhalt an die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost in Halle. Danach arbeitete Marcus Birkmeier vier Jahre als Facharzt für Anästhesiologie im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum. Ob die Nähe zum Wasser ein Grund für die Entscheidung war, den Lebensmittelpunkt im Jahre 2016 nach Senftenberg zu verlegen, lässt der Mediziner offen, bestätigt aber, dass es sich im Lausitzer Seenland sehr gut lebe.

Wenn Marcus Birkmeier in seiner knappen Freizeit nicht gerade als Notarzt auf den beiden ADAC-Rettungshubschraubern im Einsatz ist, genießt er den heimischen Garten mit seiner Familie. Das Kochen zählt er außerdem zu seiner heimlichen Leidenschaft.

Im Krankenhaus Elsterwerda möchte der Chefarzt eine moderne, zeitgemäße Anästhesie entwickeln und die Schmerzbehandlungskompetenz ausbauen. Dazu gehört die sogenannte Gerontoanästhesie, das heißt, es werden Narkoseformen speziell für ältere Menschen etabliert. „Es gibt heute sehr gute Möglichkeiten, ältere Patienten oder Risikopatienten ohne die herkömmliche Vollnarkose zu operieren“, erläutert der Mediziner.

Im Elbe-Elster Klinikum bringt das neue Jahr Umstrukturierungen in der ambulanten und stationären gynäkologischen Versorgung mit sich. Die gynäkologische und geburtshilfliche Betreuung des Elbe-Elster Klinikums erfolgt im stationären Rahmen im Krankenhaus Herzberg und zusätzlich ambulant in den Praxen des medizinischen Versorgungszentrums des Elbe-Elster Klinikums.

In der stationären Versorgung übernehmen die Oberärzte Dr. Kathrin Angelow, Zainab Moualla, Dr. Sixten Stoppe und Roswitha Zeidler die gemeinsame Leitung der gynäkologischen Station in Herzberg. Koordinatorin der Abteilung ist Zainab Moualla, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, die seit 2015 als Oberärztin der Gynäkologie in Herzberg tätig ist und dort von Montag bis Freitag Patientinnen betreut.

Dr. Kathrin Angelow und Roswitha Zeidler übernehmen neben der stationären Betreuung ihrer Patienten auch die ambulante Versorgung. Dr. Angelow ist montags im Elbe-Elster Klinikum tätig. Von Dienstag bis Freitag führt sie ihre ambulanten Sprechstunden im Medizinischen Versorgungszentrum in Finsterwalde, zum Fichteplatz 2, durch. Diplom-Medizinerin Roswitha Zeidler bietet jeweils montags und dienstags Sprechstunden im medizinischen Versorgungszentrum in der Elsterstraße 37 in Elsterwerda an. Von Mittwoch bis Freitag betreut sie Patientinnen im Krankenhaus in Herzberg.

Dr. Sixten Stoppe ist weiterhin sowohl im Elbe-Elster Klinikum in Herzberg und Finsterwalde im Dienst. Hier bietet er die Möglichkeiten der urogynäkologischen Sprechstunde an. Parallel dazu steht auch die urogynäkologische Sprechstunde der Oberärztin Zainab Moualla in Herzberg zur Verfügung.

Sämtliche gynäkologische operative Eingriffe werden am Standort in Herzberg durchgeführt, ebenso befinden sich dort die Kreißsäle und die Entbindungsstation. Einige ambulant-operative Eingriffe werden jedoch auch an den Standorten Elsterwerda und Finsterwalde gewährleistet. Im Rahmen der Geburtshilfe verhilft das vertrauensvolle Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegepersonal jährlich rund 500 Kindern zu einer guten Reise ins Leben.

Kontaktdaten gynäkologische Station Herzberg

Alte Prettiner Straße
04916 Herzberg
Sekretariat der gyn. Abteilung im Elbe-Elster Klinikum Herzberg
Telefon: 03535 491-259
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Diplom-Mediziner (DM) Thomas Michel hat zum Jahresbeginn die ärztliche Leitung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in der Elsterstraße 37 in Elsterwerda übernommen. Der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe blickt auf eine 30-jährige klinische Tätigkeit zurück, in der er 20 Jahre in leitender Funktion als Chefarzt tätig war. Unter anderem übernahm DM Thomas Michel zuletzt die Position als Chefarzt der gynäkologischen Abteilung im Elbe-Elster Klinikum in Herzberg.

Die nächste Dekade seiner ärztlichen Laufbahn möchte er nun mit neuen beruflichen Herausforderungen beginnen. In der Position als ärztlicher Leiter des MVZ in Elsterwerda führt er dort donnerstags und freitags Sprechstunden durch. Perspektivisch übernimmt der erfahrene Diplom-Mediziner zusätzlich die Leitung des MVZ in der Schliebener Straße 89 in Herzberg, wo er aktuell montags und mittwochs Privatsprechstunden durchführt. Dem Elbe-Elster Klinikum bleibt der ehemalige Chefarzt weiterhin erhalten. Einmal wöchentlich steht er dort im Operationssaal und betreut seine Patientinnen bei notwendigen Operationen selbst.

DM Thomas Michel sieht aufgrund des zunehmenden Ärztemangels auch für sein Fachgebiet der Frauenheilkunde und Geburtshilfe eine zunehmende Verschmelzung des ambulanten und stationären Sektors. Mit den Neustrukturierungen in den ambulanten Praxen und der stationären Abteilung des Elbe-Elster Klinikums soll künftig die Versorgung der gynäkologischen und geburtshilflichen Patientinnen für den Elbe-Elster-Kreis abgesichert werden.

Sprechzeiten Diplom-Mediziner Thomas Michel

Montag: Privatsprechstunde von 14.00 – 18.00 Uhr in Herzberg, Schliebener Straße 89
Dienstag: OP-Tag im Elbe-Elster Klinikum Herzberg
Mittwoch: Privatsprechstunde von 8.00 – 13.00 Uhr in Herzberg, Schliebener Straße 89
Donnerstag: 7.30 – 15.00 Uhr in Elsterwerda, Elsterstraße 37
Freitag: 7.30 – 12.30 Uhr in Elsterwerda, Elsterstraße 37

Seit Anfang des Jahres verstärkt die Gynäkologin Maria Pelz das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in der Schliebener Straße in Herzberg. Maria Pelz ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Sie ist im Elbe-Elster Klinikum bereits ein vertrautes Gesicht, sie absolvierte dort während ihres Studiums in Leipzig die ersten drei Jahre ihrer Facharztausbildung. Danach zog es die junge Ärztin nach Wernigerode in das Harzklinikum, wo sie 2018 die Facharztausbildung abschloss. Nun ist sie wieder zurück in ihrer Heimat und praktiziert als ausgebildete Fachärztin.

Im MVZ in Herzberg sind neben Maria Pelz auch der Gynäkologe Diplom-Med. Günter Kranke, Dr. Susanne Richter als Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten sowie Dr. Birgit Kittel als Fachärztin für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt auf Rheumatologie tätig.

Das MVZ befindet sich in der Schliebener Straße 89 und ist unter der Telefonnummer 03535 6283 erreichbar.

Sprechzeiten von Maria Pelz
 
Montag 8 bis 13 Uhr
Dienstag 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr
Mittwoch nach Vereinbarung
Donnerstag 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr
Freitag 8 bis 12 Uhr

Geduld war in den ersten Tagen des neuen Jahres im Herzberger Kreißsaal des Elbe-Elster Klinikums gefragt, bis die ersten Kinder das Licht der Welt erblickten. Seitdem geht es jedoch Schlag auf Schlag. Zu den ersten Babys des neuen Jahres gehört die kleine Kaja, die am 4. Januar um 22.04 Uhr geboren wurde. Beim ersten Maßnehmen wog sie 3830 Gramm und war 53 Zentimeter groß. Die Eltern Käthy Müller (22) und Maximilian Kuntzsch (28) aus Doberlug-Kirchhain sind sehr glücklich über ihre erste Tochter. Papa Maximilian war froh, dass er trotz der strengen Corona-Regelungen im Klinikum bei der Geburt dabei sein durfte.

„Im Kreißsaal dürfen die werdenden Väter dabei sein, später auf der Wochen-Station hingegen leider nicht“, erläutert die leitende Hebamme Veronika Jeschke die Regularien. „Vor der Geburt führen wir bei den werdenden Müttern einen Corona-Schnelltest durch, denn eine Entbindung mit Maske ist schlicht nicht möglich“, sagt sie. „Dass dann auf der Station absolut kein Besuch erlaubt ist, auch nicht von den Vätern, tut uns zwar für die jungen Familien sehr leid, viele frischgebackene Mütter erleben die Situation aber auch positiv“, erzählt die erfahrene Hebamme aus Gesprächen mit den Müttern. „Die Mütter haben viel mehr Ruhe, können sich aufs Stillen und ihr Baby konzentrieren und von der Geburt erholen. Außerdem werden sie vom Team der Geburtshilfe und Gynäkologie im Krankenhaus liebevoll umsorgt“, fügt Veronika Jeschke an. „Auch wenn in Zeiten der Corona-Pandemie einiges anders ist, sind wir als Ansprechpartner für die werdenden Mütter da und es findet auch die Kreißsaalsprechstunde zur individuellen Geburtsplanung wie gewohnt statt“, betont die Hebamme.

Geburtenstatistik 2020

Im vergangenen Jahr kamen im Elbe-Elster Klinikum in Herzberg 482 Babys zur Welt. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2019, wo 511 Kinder geboren wurden, leicht gesunken. Hatten im Jahr 2019 die Jungs klar die Nase vorn, so wurden im vergangenen Jahr wieder mehr Mädchen geboren. Von den 482 Babys waren 258 Mädchen und 224 Jungen. Die Hebammen konnten dabei drei Mal Zwillinge im Herzberger Kreißsaal begrüßen, was neben den Eltern auch für das erfahrene Team immer wieder etwas Besonderes ist.

Die geburtenstärksten Monate waren im Jahr 2020 der März und November mit jeweils rund 50 Babys, etwas ruhiger ging es hingegen im April und Dezember zu. Das leichteste Kind wog bei seiner Geburt 1950 Gramm, das schwerste dagegen 5124 Gramm. Einen Trend beobachteten die Hebammen in Herzberg in den letzten Jahren: Die Mütter werden wieder jünger. Es gibt deutlich mehr Frauen, die bei der Entbindung 25 Jahre und jünger sind. Dieser Trend setzte sich auch im vergangenen Jahr fort. Unabhängig davon ist die Mehrzahl der Frauen bei der Entbindung zwischen 25 und 35 Jahre.

Hinsichtlich des Einzugsgebietes kommt der Großteil der Schwangeren aus dem Landkreis Elbe-Elster zur Entbindung nach Herzberg. Hinzu kommen diejenigen, die in den Randgebieten der angrenzenden Landkreise Sachsen-Anhalt, Sachsen und Teltow-Fläming wohnen. Außerdem ist zu beobachten, dass es immer wieder Schwangere gibt, die in Dresden, Berlin oder beispielsweise sogar im bayrischen Erdingen weiter entfernt wohnen und sich für eine Entbindung in der ehemaligen Heimat entscheiden. „Hier spielt die familiäre Nähe eine große Rolle. Die Frauen wissen das erste Kind bei den Großeltern gut versorgt und können so beruhigt mit dem weiteren Nachwuchs ins Krankenhaus gehen“, weiß die erfahrene Hebamme.

Mia und Emil führen Namenshitliste an

Bei der Namenswahl sind vor allem kurze und altdeutsche Vornamen nach wie vor sehr beliebt. Bei den Mädchen führen Mia, Mila und Lotta die Namenshitliste an. Bei den Jungs sind es Emil, Ben und Fynn. Seltener vergeben wurden bei den Mädchen dagegen Namen wie Kiki, Torvi, Enie, Jenna, Hedi und Rosi. Bei den Jungen zählten Jonte, Bobbi, Cosmo, Jeppe, Arjen und Oswin zu den selteneren Vornamen.

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